Simulation · Sprachgeschichte
Lautverschiebung: Warum klingt Englisch anders als Deutsch?
Lerne die 4 Regeln, nach denen sich Deutsch und Englisch vor 1.500 Jahren systematisch getrennt haben – und erkenne das Muster in Dutzenden Wörtern.
Historischer Hintergrund: Um ca. 500–750 n. Chr. verschoben sich im süddeutschen Raum vier Konsonanten systematisch. Dadurch entstand das Hochdeutsche – Englisch, Niederländisch und Niederdeutsch blieben unverändert. Deshalb klingt Englisch heute wie ein „älterer Verwandter" des Deutschen.
Stufe 1 von 2
Stufe 1 – Regel erkennen
Sieh dir jedes Wortpaar an. Welche der vier Lautverschiebungs-Regeln verbindet das englische mit dem deutschen Wort?
p → pf / ff
ship → Schiff
t → z / ss
water → Wasser
k → ch
make → machen
d → t
day → Tag
Wortpaar 1 von 4
Englisch
→
Deutsch
Welche Lautverschiebungs-Regel verbindet diese beiden Wörter?
?/8
Du hast die Simulation abgeschlossen!
p → pf / ff
ship → Schiff, sleep → schlafen, pound → Pfund
t → z / ss
water → Wasser, eat → essen, to → zu
k → ch
make → machen, book → Buch, I → ich
d → t
door → Tür, day → Tag, dream → Traum
Diese 4 Regeln entstammen der Zweiten Germanischen Lautverschiebung (ca. 500–750 n. Chr.). Sie erklären systematisch, warum Englisch und Deutsch so ähnlich aussehen, aber so unterschiedlich klingen.