Kinder erwerben ihre Muttersprache in universellen Phasen – von den ersten Lautäußerungen bis zur komplexen Grammatik. Entdecke, wie Kinder Sprache nicht imitieren, sondern Regeln aktiv konstruieren.
Kernthese: Übergeneralisierungsfehler wie „Ich habe gegeht" beweisen, dass Kinder aktiv Regeln bilden – nicht bloß nachahmen (Argument gegen Skinners Behaviorismus).
Klicke auf einen farbigen Abschnitt, um die Details zur jeweiligen Phase zu sehen.
Vorsprachliche Phase (Lallphase)
Einwortphase – Holophrasen
Zweiwortsatz-Phase
Telegrafische Phase
Regelinternalisierung und Übergeneralisierung
Komplexe Syntax
Äußerung einer Erwerbsphase zuordnen
Lies die Äußerung und wähle die passende Spracherwerbsphase.
Übergeneralisierungen erkennen
Kinder lernen Sprache nicht durch bloße Nachahmung. Ein starkes Argument dafür sind Übergeneralisierungsfehler: Das Kind wendet eine korrekte Regel auf eine Ausnahme an – und erzeugt eine Form, die es nie gehört haben kann.
Welche der folgenden Äußerungen sind Übergeneralisierungsfehler? Wähle alle zutreffenden aus.
Simulation abgeschlossen!
Du kennst jetzt die Phasen des Erstspracherwerbs und weißt, warum Übergeneralisierungen ein Zeichen von Sprachkompetenz sind – nicht von Fehlern.