Klasse 7–13 · Sprachen · Fremdsprachenerwerb
Sprachtransfer: Kognaten & Falsche Freunde
Wann hilft dir Deutsch beim Englischlernen – und wann täuscht es dich? Triff Vorhersagen und entdecke das System dahinter.
Fortschritt:
Stufe 1 – Echte Kognaten (Positiver Transfer)
Schau dir das deutsche Wort an. Das englische Wort ist noch verborgen. Glaubst du, es bedeutet dasselbe?
Deutsch (L1)
—
Englisch (L2)
?
Bedeutet das englische Wort dasselbe wie das deutsche?
Halbzeit: Was hast du gelernt?
In Stufe 1 haben alle Wortpaare dasselbe bedeutet – das nennt man positiven Transfer. In Stufe 2 siehst du Wörter, die täuschend ähnlich klingen, aber völlig anderes bedeuten.
| Stufe 1 | Stufe 2 | |
|---|---|---|
| Typ | Kognat | Falscher Freund |
| Transfer | Positiv – L1 hilft | Negativ – L1 täuscht |
| Beispiel | Musik → music ✓ | Gift → gift ✗ |
| Ursache | Gleiche Herkunft & Bedeutung | Gleiche Herkunft, aber Bedeutungswandel |
Simulation abgeschlossen
0 / 6Positiver Transfer
L1-Wissen beschleunigt den Fremdspracherwerb. Echte Kognaten wie „Musik / music" haben dieselbe Herkunft und Bedeutung.
Negativer Transfer (Interferenz)
L1-Wissen blockiert die richtige L2-Bedeutung. Falsche Freunde wie „Gift / gift" haben dieselbe Herkunft, aber semantischen Wandel durchgemacht.
Praktische Tipps:
- Lerne Falsche Freunde als eigene Vokabelliste – sie sind häufig und vorhersehbar.
- Nutze Kognaten aktiv: Viele englische Fremdwörter aus dem Latein/Griechischen sind fast identisch.
- Bei Unsicherheit: Etymologie nachschlagen – gemeinsame Herkunft bedeutet meist gleiche Bedeutung.